E-Portfolio

Was ist es und warum brauche ich es?

Was ist E-Portfolio ?

Das Modulhandbuch alleine stellte für mich persönliche keine befriedigende Antwort auf die Frage nach dem Sinn, Funktion sowie nach einem plausiblen und funktionalen Aufbau dar.

Bei meinen Recherchen stolperte ich immer wieder über den österreichischen Dr. Peter Baumgartner, der zahlreiche Arbeiten zum Thema E-Portfolio erarbeitet.

“E-Portfolios sind nichts anderes als die digitale Realisierung des Portfolio Gedankens: elektronische Sammelmappen.” 

Auszug aus dem Modulhandbuch

Die Qualifikationsziele laut Modulhandbuch der Hochschule Magdeburg-Stendal sind die

  • Darstellung persönlicher Schwächen und Stärken,
  • Verknüpfung fachlichem Wissen mit eigenen Gedanken und beruflichen Problemstellungen,
  • Formulierung von Konsequenzen für die aktuelle und zukünftige Handlungspraxis,
  • Reflexion von Prozessen und Gedanken über das eigene Lernen und Vorgehen.

Inhalte

  • Dokumentation des eigenen Lernfortschritts in einem digitalen Format
  • dazu zählen: die Dokumentation des Handelns, die Analyse der Handlungsumstände, die Evaluation der Handlungsqualitäten, das Planen der Handlungsfortsetzung oder von Handlungsalternativen
  • Ergänzung des Studienportfolios durch die regelmäßige Reflexion der Inhalte mit Lehrenden, anderen Teilnehmer*innen und Online-Diskussionsveranstaltungen

Dr. Peter Baumgartner

Dr. Peter Baumgartner ist ein führender Experte im Bereich E-Learning und Didaktik, insbesondere im Kontext von E-Portfolios. Seine Arbeiten konzentrieren sich auf die Integration interaktiver Medien in den Bildungsprozess und die Nutzung von E-Portfolios zur Förderung individueller Lernprozesse und Reflexion. Baumgartner hat an verschiedenen renommierten Institutionen wie der Universität Innsbruck und der Donau-Universität Krems geforscht und gelehrt, und seine innovativen Ansätze haben maßgeblich zur Entwicklung moderner Bildungstechnologien beigetragen. Weitere Details finden Sie auf seiner Homepage.

Baumgarten beantwortet die Frage mit der These, dass für die Unterstützung im Studium sich in erster Linie Reflexionsportfolios – sowohl als Lern- als auch als Beurteilungsportfolios eignen.

“Zwar ist es durchaus möglich, dass auch Entwicklungs- und Repräsentationsportfolios an Hochschulen eingesetzt werden, doch liegt dann der eigentliche Mehrwert der E-Portfolio Nutzung überwiegend in der Zeit nach dem Studium. Diese beiden Portfoliotypen überschreiten in ihren Intentionen typischerweise die recht engen Grenzen des Studienkontextes.”

  • Entwicklungsportfolios sind auf einen recht langen Zeitraum angelegt (Lebenslanges Lernen). Die Nutzung eines Entwicklungsportfolios im Kontext mit einem Hochschulstudium hingegen ist zeitlich begrenzt und daher eingeschränkt.
  • Präsentationsportfolio sind typisch weise auf eine Außendarstellung angelegt und werden persönlichen Intentionen (Personenportfolio, Typ A) oder der Hochschule Magdeburg-Stendal (Organisationsportfolio, Typ B) nicht gerecht.

Somit ist dieses E-Portfolio ein Reflexionsportfolio mit klaren Aufgabenstellungen im Sinne eines  Beurteilungsportfolios und ein Lernportfolio im Sinne von Dokumentation und Reflexion der Wissens- und Kompetenzaneignung während des Studiums.

 

Quelle: Portfoliotypen – P. Baumgartner 2006

„Ein E-Portfolio ist die elektronische Form eines Behälters, d.h. eine Software mit der verschiedene Dokumente und Datenarten (Texte, Grafiken, Töne, Videos) gesammelt werden können. Ein Vorteil von elektronischen Sammelmappen bzw. E-Portfolios ist es, dass alle Daten in einheitlicher digitalisierter Form vorliegen und daher leichter gesammelt, sortiert, selektiert und präsentiert werden können.“

„Ein E-Portfolio ist eine spezifische Form eines Content Management Systems (CMS), das als eine elektronische Sammlung von digitalen Artefakten fungiert, zu denen verschiedene Nutzer/-innengruppen unterschiedliche Zugänge d.h. (Schreib- und Lese-)Rechte haben.“

Im Verlauf des Studiums und der beschwerlichen Arbeit mit WordPress als CMS zur Erstellung und Pflege meines persönlichen E-Portfolio und der immer wiederkehrenden Teamarbeit in den einzelnen Kursen, stellt sich die Frage nach einem geeignetem Kollaboration Tool.

Mit zunemender  Digitalisierung unseres Alltags und dem o.g. Grundgedanken des leichten sammeln, sortieren, selektierten und präsentierten allen digitalen Datenarten ist mein persönliches Fazit:
Eine Webseite – insbesondere das CMS „WordPress“ ist eine moderne Form der Präsentation, jedoch für junge Studierende und “Nicht-Informatiker” eine zu aufwendige und damit ungeeignete Form eines E-Portfolios.

 

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